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Pflegekonzept der Diakoniestation Stadt Leer gGmbH

Die Diakoniestation Stadt Leer gGmbH ist ein ambulanter Pflegedienst. Träger unserer Einrichtung sind die evangelisch- lutherischen, evangelisch- reformierten und evangelisch-freikirchlichen Kirchengemeinden in Leer und im Landkreis Leer.
Seit 1971 betreuen wir Menschen im gesamten Stadtgebiet von Leer. Unsere Dienststelle befindet sich in der Friesenstraße 69 in Leer. Die Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz für Dienstbesprechungen, Pflegekurse, Schulungen oder andere Gesprächsrunden. Darüber hinaus haben wir seit Frühjahr 2007 eine Beratungsstelle in der Bavinkstraße 9, wo Interessierte sich über das Angebot der Diakoniestation Auskunft einholen können.

Unsere Leistungen
Unser Verständnis von Pflege
Unser Qualitätsanspruch
Die Organisation unserer Leistungen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unsere Leistungen

Wir unterstützen jeden Menschen, der Hilfe bedarf und wünscht ohne Ansehen seiner Religion, seiner Herkunft, seines Alters und seines Geschlechts.

Wir bieten Leistungen in folgenden Bereichen an:
  • häusliche Pflege:
    - wir unterstützen bei der Grundpflege
    - wir führen die vom Arzt verordnete medizinische Behandlungspflege durch
    - wir helfen mit unseren ambulanten Leistungen, den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen oder zu verhindern
    - wir betreuen die/den PatientenIn bei Verhinderung pflegender Angehöriger
    - wir führen Qualitätssicherungsnachweise nach § 37/3, SGB XI durch
  • hauswirtschaftliche Versorgung
  • Beratung und Unterstützung der Angehörigen
  • 24 Stunden Bereitschaftsdienst
  • Familienpflege:
    wir kümmern uns um die Kinder und führen den Haushalt bei Krankenhausaufenthalt oder Verhinderung der/des Erziehungsberechtigten
  • Vermittlung und Beschaffung von Hilfsmitteln
  • Vermittlung von Kurzzeitpflege, von Plätzen in Alten- oder Pflegeheimen
  • Vermittlung von Hilfsdiensten,
    wie z.B. Notrufsystem, Essen auf Rädern
  • Vermittlung von Kontaktadressen, wie z.B. Selbsthilfegruppen
  • Betreuung Demenzkranker nach § 45b, SGB XI
    Wir bieten Nachmittagsbetreuung für Demenzkranke an und holen sie dazu mit Hilfe unseres Fahrdienstes zu Hause ab. Diese Gruppenbetreuung wird von geschulten Ehrenamtlichen durchgeführt. Genauso kann auch Einzelbetreuung zu Hause in Anspruch genommen werden. Diese Angebote dienen nicht nur den Betroffenen selbst, sondern hauptsächlich der Entlastung der pflegenden Angehörigen.
  • Kirchenfahrdienst: Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit, durch unseren kostenlosen Fahrdienst an den  Veranstaltungen ihrer Gemeinden Teil zu nehmen.

    Wir sind zu allen Kassen und Sozialhilfeträgern zugelassen.

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Unser Verständnis von Pflege

Grundlage unserer beruflichen Tätigkeit ist eine christliche Einstellung.

Wir achten und respektieren den Menschen als individuelle Persönlichkeit.

Ziel unserer Pflege ist das größtmögliche Wohlbefinden der PatientenInnen.

Durch Zusammentragen unserer pflegefachlichen Kenntnisse und der individuellen Einschätzungen der/des PatientenIn identifizieren wir gemeinsam mit der/dem PatientenIn die Pflegeprobleme in den Aktivitäten des täglichen Lebens.
Nach Analyse der Abhängigkeit bzw. der Unabhängigkeit benennen wir realistische Pflegeziele, die PatientIn und Pflegekraft erreichen möchten. Die Erhaltung und Förderung der Selbständigkeit ist uns dabei ein wichtiges Anliegen. Wo aktivierende Pflege nicht möglich ist, unterstützen wir die/den PatientenIn in Orientierung an ihre/seine Gewohnheiten und Wünsche. Wir bieten unsere Hilfe bei der Auseinandersetzung mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen an, begleiten ein würdevolles Sterben in häuslicher Umgebung.
Bei unserer Hinwendung zum Menschen betrachten wir ihn ganzheitlich, d.h. seinen Körper, seine Seele, seinen Geist und seine soziale Situation. Die Berücksichtigung der persönlichen Lebensgeschichte ist für uns eine wichtige Aufgabe.
In dem Prozess der Zusammenarbeit streben wir eine vertrauensvolle Beziehung zwischen PatientIn und Pflegekraft an, die von gegenseitiger Achtung geprägt ist.
Zuverlässigkeit und Diskretion sind für uns eine Selbstverständlichkeit.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist uns die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und deren Unterstützung.
Die Grenze unserer Fürsorge ist dort erreicht, wo sie maßregelnd in die Privatsphäre und Persönlichkeit eingreift. Diese Grenze möchten wir im Dialog mit den Betroffenen ermitteln.
Um unserem Pflegeanspruch gerecht zu werden, legen wir Wert auf personelle Kontinuität bei der Betreuung.
Unsere Arbeit leisten wir auf der Basis pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Pflegeprozess bestimmt als Ausdruck einer geplanten, strukturierten, transparenten und zielorientierten Pflege unsere Arbeit. Den fachlichen Rahmen für unsere Pflege liefert uns das Pflegemodell nach Nancy Roper, Winifred Logan, Alison Tierney.

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Unser Qualitätsanspruch

Stetige Verbesserung ist eine Aufgabe, der wir uns kontinuierlich stellen.
In Orientierung an interne und externe Anforderungen benennen wir konkrete Qualitätsziele, die geeignet sind, die Betreuung unserer PatientenInnen zu optimieren. Zur Erreichung der gesteckten Ziele bedienen wir uns zahlreicher umfangreicher Methoden, wie z.B. Teilnahme an Qualitätstagungen, Qualitätszirkeln, konstruktive Teamarbeit.
Zur Erhaltung und Förderung der beruflichen Kompetenz legen wir großen Wert auf Fort- und Weiterbildung. Alle bei uns Beschäftigten nehmen regelmäßig an Schulungsmaßnahmen teil, bei denen die aktuellen Ergebnisse der Pflegewissenschaft vermittelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im weiteren Prozess durch angemessene Maßnahmen in die Praxis umgesetzt.
Die systematische Auseinandersetzung mit der Qualität der Leistung der Diakoniestation Stadt Leer gGmbH hat für uns einen hohen Stellenwert. Daher beschäftigen wir für das Qualitätsmanagement eine Beauftragte.

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Die Organisation unserer Leistungen

Wir haben unseren Versorgungsbereich Stadt Leer geographisch in vier Pflegebezirke unterteilt. Für jeden der Bezirke steht ein professionelles Pflegeteam bereit.
Der Wohnort der/des PatientenIn bestimmt die Zugehörigkeit zu einem dieser Bezirke und damit die Betreuung durch ein Team. Die/Der PatientIn wird von einer kleinen Anzahl von Pflegepersonen betreut.
Mitglied eines Pflegeteams ist eine Pflegefachkraft, der/dem als Teamleitung die Planung, Durchführung, Überwachung und Überprüfung der Pflege obliegt. Unterstützt wird sie/er dabei in der Durchführung von weiteren Pflegefachkräften und PflegeassistentenInnen.
Die Pflegekräfte eines Bezirkes treffen sich in regelmäßigen Abständen, um die Pflegesituation aller PatientenInnen zu reflektieren und zu verbessern.
Zur Optimierung der Betreuung der PatientenInnen arbeiten wir mit anderen Berufsgruppen wie z.B. KrankengymnastenInnen, ÄrztenInnen, FußpflegerInnen zusammen.
Wir kooperieren mit den Kirchengemeinden der Stadt und des Landkreises Leer und unterstützen gerne die Kontaktaufnahme mit der/dem jeweils zuständigen SeelsorgerIn, wenn dies gewünscht wird.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für die Erbringung der unterschiedlichen Leistungsbereiche beschäftigen wir ca. 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

eine leitende Pflegefachkraft und seine Stellvertretung,

examinierte Pflegefachkräfte,

geschulte PflegeassistentenInnen,

Verwaltungskräfte,

eine Beauftragte für das Qualitätsmanagement,

eine Koordinatorin zwischen Diakoniestation und Gemeinden,

ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiter.

Wir legen großen Wert auf ein partnerschaftliches, von gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung geprägtes berufliches Miteinander. Für die Gesundheit und Sicherheit unserer MitarbeiterInnen setzen wir uns ein.
Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung der Diakoniestation Stadt Leer GmbH durch das berufliche Engagement einer/eines jeden MitarbeitersIn positiv beeinflußt wird. Die Möglichkeit, die Belange der Station mitzugestalten, unterstützt die Berufszufriedenheit.
Viele unserer KollegenInnen können eine lange Betriebszugehörigkeit vorweisen.

MitarbeiterInnenorientierung hat bei uns praktische Auswirkung auf unterschiedliche Arbeitsbereiche, wie z.B. die Fortbildung oder die Zusammenarbeit.

Für die Vertretung der MitarbeiterInneninteressen wurde eine Gruppe von KollegenInnen gewählt, die sich diesem Anliegen ausdrücklich widmet.

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